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DOLMETSCHERANLAGEN

Die Dolmetscher- oder Simultanübersetzungsanlage beinhaltet die technischen Komponenten in der Dolmetschertechnik, die benötigt werden, um aus einer einsprachigen eine mehrsprachige Veranstaltung zu machen. Das sind hauptsächlich: Dolmetscherpult, Steuerzentrale, Infrarotanlage oder die Delegiertenanlage.

Das Dolmetscherpult in der Dolmetscherkabine dient dem Dolmetscher zur Wahl der Kanäle, in die er spricht und welche er hören möchte. Er trägt eine Hör-Sprech-Garnitur (ähnlich der eines Piloten) oder arbeitet mit einem Tischmikrofon und einem Kopfhörer. Das Dolmetscherpult ist über ein spezielles Kabel- oder Bussystem an eine Steuerzentrale angeschlossen. Diese Einheit verwaltet - heutzutage meist mikro-prozessorgesteuert - die Ein- und Ausgangskanäle der Dolmetscher-anlage. Eingespeist wird der Originalton aus dem Saal, einem Filmvorführgerät oder anderen Quellen. Als Ausgangssignale stehen die einzelnen Dolmetscherkanäle zur Verfügung, die dann an ange-schlossene Kopfhörer oder an eine Infrarot-Dolmetscheranlage oder Induktivanlage weitergegeben werden.


Infrarotanlage

Diese Anlage besteht aus den Basiselementen einer
Infrarot-Anlage, nämlich einer Sende- und einer Empfangseinheit.

Die Sendeeinheit besteht aus einem Mehrkanalsender, der auf verschiedenen Kanälen mit unterschiedlichen Frequenzen (von 95 kHz bis 250 kHz) senden kann. Der Sender besitzt mehrere Eingänge, auf welche z.B. die verschiedenen Sprachen (je eine Sprache pro Kanal) gelegt werden können. Die einzelnen Sprachen kommen in der Regel von einer Steuereinheit, an welche die Dolmetscherpulte mit Mikrofonen und Kopfhörern in der entsprechenden Kabine angeschlossen sind. Im Sender findet nun eine Umsetzung des niederfrequenten Eingangssignals in ein HF-Signal statt.

Dieses Signal wird über BNC-Kabel an einen Strahler (bestehend aus IR-Sendedioden) übertragen. Der Strahler gibt einen frequenzmodulierten Hilfsträger mit amplitudenmoduliertem Signal (Amplituden- und Frequenzmodulation) im Bereich des IR-Lichtes ab, welches dann von einer passenden Empfangseinheit umgesetzt werden kann.

Je nach Wahl des Kanals (also der Frequenz) setzt nun die Empfangseinheit (hier IR-Simultanempfänger) die Information des IR-Lichtes von einem HF-Signal in ein NF-Signal um, welches dann mit Hilfe eines Kopf- oder Ohrhöhrers an das Ohr des Teilnehmers gelangt.


Delegiertenanlage

Die Delegiertenanlage besteht aus einer Tischmikrofonkette, bei der jeder Diskussionsteilnehmer seine Sprechstelle selbst ein- und ausschalten kann. Die
Mikrofone sind mit Schwanenhälsen ausgestattet, so dass jeder Teilnehmer die für ihn günstigste Sprechposition wählen kann. Bei der erweiterten Version sind an jeder Sprechstelle zusätzlich zwei Ohrhörerausgänge vorhanden, an denen der Teilnehmer den Sprachkanal und die entsprechende Lautstärke beim Einsatz mit einer Dolmetscheranlage frei wählen kann.

Die Delegiertenanlage wird eingesetzt für eine Teilnehmerzahl bis zu 120 Personen, die an Tischen Platz nehmen, z.B. Betriebsrats- und Ausschusssitzungen oder Pressekonferenzen. Eine weitere Einsatzmöglichkeit für die Delegiertenanlage ist die Podiumsdiskussion. In der Regel wird die Delegiertenanlage in Verbindung mit einer
Beschallungsanlage betrieben.


Dolmetscher- und Sprecherkabinen

Die Dolmetscherkabine ist der Arbeitsplatz der Simultandolmetscher. Eine Sprecherkabine dient einem Rundfunk- und Fernsehmoderator oder zu Filmvertonungen und ähnlichem. Gewisse Anforderungen sind daher an eine Kabine geknüpft, damit der Einsatz der Dolmetscher oder Sprecher erfolgreich ist. Hier wird im weiteren auf die Nutzung durch Dolmetscher eingegangen.

Zunächst muss die Kabine so schalldicht wie möglich sein, damit Tagungsgäste und Dolmetscher sich nicht gegenseitig stören. Je nach Dauer der Konferenz und nach Schwierigkeitsgrad wechseln sich meist zwei oder drei Dolmetscher in regelmässigem Turnus ab. Die Kabinen sollen dazu genügend Platz zum Arbeiten bieten. So muss eine Simultankabine für zwei Dolmetscher mit ihren Innenmassen mindestens 1,60 Meter breit und tief sowie 2,00 Meter hoch sein. Die eingebaute Ventilation sorgt für ausreichende Frischluft, der jeweilige Arbeitsplatz muss zudem gut ausgeleuchtet sein.

Ganz wesentlich ist der Standort der Kabinen. Dolmetscher sind auf den direkten Blickkontakt mit den Rednern, mit der Dia- oder Overheadprojektion etc. angewiesen. Planen Sie also von vornherein eine gute Position und den entsprechenden Platz für die Kabinen ein. Ausserhalb des Tagungsraumes ist das Aufstellen der Dolmetscherkabinen nur in Ausnahmefällen möglich, wenn per Kameraführung und Videomonitor das Geschehen im Saal verfolgt werden kann und die Dolmetscher dieser Ausnahmesituation zugestimmt haben.

Bedenken Sie bitte: Dolmetscher sind die Schnittstelle zwischen Ihrem Referenten und Ihren Gästen. Je besser die Dolmetscher also positioniert sind und je professioneller die Beschallungstechnik ist, um so besser können sie sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren - damit Ihre Veranstaltung ein Erfolg wird.


Mit unserer modernen Ausstattung können
Tagungen oder Versammlungen in bis zu 12 Sprachen abgehalten werden. Die Dolmetscherkabinen von Graber Konferenztechnik haben eine Abmessung von ca. 180 x 180 x 200 cm ( l x b x h ) und sind technisch für zwei Dolmetscher ausgerüstet (vgl. Bild oben).

Gerne geben wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch nähere Auskunft über unser Dolmetscher-Mobiliar und freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

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Graber Konferenztechnik
Rieglen 7
CH-3323 Bäriswil

Telefon 031 862 13 23
Telefax 031 862 13 24
Natel  
  079 249 03 31
 
















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Infrarot-Kopfhörer

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Kopfhörer im Einsatz












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Delegiertenanlage











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Dolmetscherkabinen
(Aussenansicht)

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Dolmetscherkabine
(Innenansicht)

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Dolmetscher in Kabine

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